Mittwoch, 13. Juni 2012

5. Etappe

Die 5. Etappe am Montag war etwas kürzer. Ich habe mich lediglich den Highway 50 bis zum Pass am Echo Summit hochgequält und bin dann gemütlich bis Zephyr Cove gerollt, wo ich für 32 USD übernachtet habe. Manche Zeltplätze sind echt teuer, aber es gab keine bessere Alternative am Weg (nur einen genauso teuren ohne Duschen).

Der Anstieg war nicht besonders steil, aber lang. Alles in allem war das, wohl auch durch die zusätzliche Last des Hängers, der wohl bisher härteste Pass meines Lebens. Ich habe in etwa 1.5 Tage im Anstieg verbracht, auch wenn es zwischendurch immer mal wieder bergab ging. Die Landschaft war an vielen Stellen sehr schön.

Danach ging es in einer schnellen Abfahrt, nur unterbrochen durch eine Baustelle (~25 min. Zeitverlust) zum Lake Tahoe. Alles in allem habe ich mehr eine Halbetappe gemacht und schon gegen 1 aufgehört (61.41km in 4:03:32, 15.12 km/h). Es war einfach kein guter Campingplatz mehr in der Nähe und eine Nacht am Lake Tahoe musste auch sein. Ich habe dann den Nachmittag damit verbracht mir Angst vor Nevada und dem Lonliest Highway zu machen und am Strand die Füße ins Wasser zu halten.


(english version)
I continued to climb up US Highway 50 to the Echo Summit. This takes around 2.5 hours out of 4. I need in total something like 1.5 day for this climb - the longest I ever done. The landscape was beautiful and green (compared with Nevada). Lake Tahoe was to cold for a little swimming. In the morning I had a flat in the trailer wheel, probably due to the cycling on the side lanes - a lot of broken glass where.

And finally for all of you, how have not driven form Sacramento to Lake Tahoe a small video:
Und zum Abschluss für alle die noch nicht von Sacramento aus zum Lake Tahoe gefahren sind noch ein kleines Video:


2 Kommentare:

  1. Cooles Video! Wie es sich gehört, bist du natürlich über den Gipfel einfach drüber gerollt, ohne eine Pause zu machen; aber was wird dann mit dem Gipfelfoto??

    Andertahlb Tage im Anstieg ist schon sehr viel. Aber mit dem Anhänger echt kein Wunder. Die Berge machen wahrscheinlich deutlich mehr Spaß, wenn man so hoch fahrt, dazu kommen ja auch noch deine Rennradgänge. Mal sehen ob du am Ende Oberschenkel wie ein Bergspezialist oder wie ein Eisschnelläufer haben wirst...

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    1. Es gab keine gute Möglichkeit anzuhalten, keinen Parkplatz und nix. Daher habe ich das Video halt durchlaufen lassen.

      Gestern (Mi, 13.06.) habe ich für 30km und 1000hm 3:15 (inkl. einiger notwendiger Pausen) gebraucht. Ich habe aber kein Gefühl, wie ich das Einschätzen oder auf eine Zeit ohne Anhänger umrechnen kann.

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